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Leitfaden für Einsteiger

Streaming starten: Schritt für Schritt

Alles, was du für deinen ersten Stream brauchst – von der Technik über OBS bis zu den Regeln in Deutschland. Ohne Fachchinesisch, in der Reihenfolge, in der du es brauchst.

1. Was du brauchst

2. OBS einrichten

Beim ersten Start bietet OBS den Assistenten zur automatischen Konfiguration an. Wähl dort „Für Streaming optimieren“ und lass ihn deine Leitung testen. Danach baust du deine Szenen:

Typische Grundausstattung für den Anfang: eine Startszene mit Countdown, eine Ingame-Szene, eine Pause-Szene und eine Endszene.

3. Plattform und Stream-Key

Der Stream-Key ist das Passwort, mit dem OBS auf deinem Kanal senden darf. Gib ihn nie weiter und zeig ihn nie im Stream. Wer ihn hat, kann auf deinem Kanal streamen.

Twitch

Am einfachsten verbindest du in OBS unter Einstellungen → Stream dein Twitch-Konto direkt. Alternativ findest du den Schlüssel im Creator Dashboard unter Einstellungen → Stream.

YouTube

In YouTube Studio über „Erstellen“ → „Livestream starten“. Beim allerersten Mal schaltet YouTube das Livestreaming frei, das kann bis zu 24 Stunden dauern – also nicht erst kurz vor dem geplanten Stream anfangen.

Kick

Die Stream-Adresse und den Schlüssel findest du im Creator Dashboard von Kick in den Stream-Einstellungen und trägst beides in OBS als eigenen Dienst ein.

TikTok LIVE

TikTok erlaubt LIVE in der Regel ab 18 Jahren und verlangt in vielen Ländern zusätzlich eine Mindestzahl an Followern, oft 1.000. Ob dein Konto freigeschaltet ist, zeigt dir die App. Vom PC aus streamst du über TikTok LIVE Studio oder, wenn dein Konto einen Stream-Key bekommt, über OBS.

Mehrere Plattformen gleichzeitig? Das Video schickst du mit OBS (mehrere Ausgaben) oder einem Restream-Dienst an alle. GlowCast führt Chat und Alerts aller Plattformen in denselben Overlays zusammen. Denk daran: Jede zusätzliche Plattform braucht noch einmal Upload.

4. Bild und Ton

Die wichtigste Einstellung ist die Video-Bitrate (OBS: Einstellungen → Ausgabe). Ist sie höher, als deine Leitung schafft, ruckelt der Stream bei allen Zuschauern. Richtwerte von Twitch:

BildVideo-BitrateUpload mindestens etwa
720p, 30 Bilder/s3.000 kbps4,5 Mbit/s
720p, 60 Bilder/s4.500 kbps6,5 Mbit/s
1080p, 60 Bilder/s6.000 kbps8,5 Mbit/s

Lass rund ein Viertel deines Uploads frei für Ton, Chat und Schwankungen. Der Technik-Check in GlowCast misst deinen Upload und nennt dir die passende Bitrate.

Ton

Licht

Licht von vorn statt von hinten: Sitz nicht mit dem Rücken zum Fenster. Eine Lampe hinter dem Monitor, die dich von vorn anstrahlt, macht mehr aus als eine teure Kamera.

5. Dein erster Stream

6. Wachsen

7. Regeln in Deutschland

Keine Rechtsberatung: Das hier ist ein Überblick. Im Zweifel frag eine Anwältin oder einen Anwalt oder deine Landesmedienanstalt.

Impressum

Wer einen digitalen Dienst geschäftsmäßig anbietet, braucht ein Impressum (§ 5 Digitale-Dienste-Gesetz). Für einen rein privaten Kanal ohne Einnahmen gilt das in vielen Fällen nicht. Verdienst du Geld – Abos, Spenden, Werbung, Partner-Links –, brauchst du in der Regel eins. Auf Twitch geht das über ein Panel unter dem Stream, das gut zu finden ist.

Musik

Bekannte Songs darfst du nicht einfach im Stream laufen lassen. Ohne Lizenz drohen Löschungen von Videos und Sperren deines Kanals. Nutz Musik, die ausdrücklich für Streams freigegeben ist, oder lizenzierte Bibliotheken.

Rundfunk

Livestreams können rechtlich Rundfunk sein. Eine Zulassung brauchst du aber nicht, solange du im Durchschnitt von sechs Monaten weniger als 20.000 gleichzeitige Zuschauer erreichst (§ 54 Medienstaatsvertrag). Für Einsteiger ist das kein Thema.

Werbung

Bekommst du Geld oder Produkte für eine Erwähnung, musst du das als Werbung kennzeichnen.

8. Wo GlowCast dir hilft

Im Programm findest du einen eigenen Reiter „Start“ für deinen Einstieg, alles schon in der kostenlosen Fassung:

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Quellen

Stand: 30. Oktober 2026